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Untreue-Prozess gegen Ex-EBS-Präsident Jahns gestoppt

Die Statue der Justitia.

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Wiesbaden. Genauere Angaben zur Verhandlungsunfähigkeit und dem Gesundheitszustand von Jahns machte es nicht.

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Dem früheren Chef der privaten Hochschule mit Sitz in Wiesbaden wird laut Anklage unter anderem vorgeworfen, die Universität um 180 000 Euro geschädigt zu haben. Der Auftakt der Hauptverhandlung war für den 19. März geplant. Ein erster Prozess gegen Jahns war 2014 vorläufig eingestellt worden, weil dieser aufgrund gesundheitlicher Beeinträchtigungen als nicht verhandlungsfähig galt.

Ein Gutachten hatte dem ehemaligen EBS-Präsidenten zwischenzeitlich jedoch wieder die Verhandlungsfähigkeit attestiert. Das Landgericht wird nach eigenen Angaben vom Freitag nun die Voraussetzungen einer vorübergehenden oder dauerhaften Verfahrenseinstellung wegen Verhandlungsunfähigkeit prüfen.

Ein Sprecher des ehemaligen EBS-Präsidenten kritisierte die geplante Hauptverhandlung scharf. Obwohl sich Jahns keiner Schuld bewusst sei, habe er sich bereiterklärt, dem Vorschlag des Gerichts zu folgen und einer Einstellung des Verfahrens gegen eine Geldauflage zuzustimmen. Die Staatsanwaltschaft Wiesbaden habe sich diesem Vorschlag aber verweigert. Die Anwälte prüften nun, ob das Verhalten der Ermittlungsbehörde eine Verletzung der Amtspflichten darstelle und sie dagegen juristisch vorgehen.

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dpa

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