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Unions-Kanzlerkandidat: Bouffier für möglichst frühe Kür

Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) kommt zu Beratungen der engeren CDU-Spitze.

Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) kommt zu Beratungen der engeren CDU-Spitze.

Berlin. "Da sollte nicht zu viel Zeit ins Land gehen."

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Auf die Nachfrage, ob es vorstellbar sei, dass der neue CDU-Chef dem Vorsitzenden der CSU den Vortritt lasse, sagte Bouffier: "Der neue Parteivorsitzende muss sagen, was er will, und wie es weitergehen soll. Und die CDU, die ihn gerade gewählt hat, wird ihn nicht im Regen stehen lassen. Als Schwesterpartei einigt man sich - und das ist ganz vorneweg die Aufgabe des neuen Vorsitzenden."

Zum Streit um die Verschiebung des CDU-Parteitags sagte Bouffier: "Dass es um die Verhinderung von Friedrich Merz gegangen sei, ist Unsinn. Wem dieses Theater nutzt, wird man sehen. Ich war sehr unglücklich über diese Art. Ich lasse mir auch nicht erklären, ich sei von finsteren Motiven getrieben oder geistig umnachtet. So ist es nicht!"

Um die Nachfolge von CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer bewerben sich neben Merz auch NRW-Ministerpräsident Armin Laschet und der Außenpolitiker Norbert Röttgen. Mitte Dezember will der Bundesvorstand entscheiden, in welcher Form der Parteitag am 16. Januar stattfindet. Er war wegen der Corona-Pandemie mehrfach verschoben worden.

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dpa

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