Prozesse

Unfall mit zwei Toten: Mord-Anklage gegen mutmaßlichen Raser

Eine Statue der Justitia mit einer Waage und einem Schwert in ihren Händen.

Eine Statue der Justitia mit einer Waage und einem Schwert in ihren Händen.

Frankfurt/Main. Der Unfall hatte sich im November vergangenen Jahres im Frankfurter Ostend ereignet. Der 39-Jährige war laut Staatsanwaltschaft mit einem 625 PS starken Auto unterwegs, das er an mehreren Ampeln jeweils stark beschleunigte. Nachdem er das Sicherungssystem des Fahrzeugs ausgeschaltet hatte, prallte der Wagen mit 82 Stundenkilometern gegen einen Fahrradfahrer (27), der zu Tode kam, wie die Staatsanwaltschaft weiter mitteilte. Ein 61 Jahre alter Mann, der am Straßenrand Gegenstände in sein Auto räumte, wurde von der Wucht des Aufpralls ebenfalls getötet. Dessen 31 Jahre alte Tochter wurde schwer verletzt.

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Niesen zufolge geht die Anklage vom Mordmerkmal der Gemeingefährlichkeit aus. Der mutmaßliche Täter war im März dieses Jahres festgenommen worden und sitzt seither in Untersuchungshaft. Er soll laut Anklage mehrfach wegen Straßenverkehrsdelikten auffällig geworden sein und vier Mal an medizinisch-psychologischen Untersuchungen teilgenommen haben. Geäußert hat er sich laut Niesen bislang nicht zu den Vorwürfen. Verhandlungstermine vor der Schwurgerichtskammer des Landgerichts Frankfurt stehen noch nicht fest.

© dpa-infocom, dpa:210917-99-255414/3

dpa

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