Verkehr

Umbau zur "Fahrradstadt": Stadtrat stellt neuen Radweg vor

Ein Auto fährt an einer Kreuzung in der Innenstadt an einem Radweg vorbei.

Ein Auto fährt an einer Kreuzung in der Innenstadt an einem Radweg vorbei.

Frankfurt/Main. In der Straße Schöne Aussicht fiel dafür eine von insgesamt drei Autospuren weg. Bis zum Jahr 2023 sollen mindestens 45 Kilometer neue Radwege gebaut oder bisherige umgestaltet werden, auch an großen Straßen wird dies dem Autoverkehr Platz wegnehmen.

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Frankfurt gilt mit rund 380 000 Menschen, die an Werktagen zur Arbeit in die Stadt kommen, als deutsche Pendlerhauptstadt. Der Großteil kommt mit dem Auto. Zuletzt hatten unter anderem die Handwerkskammer und die Industrie- und Handelskammer (IHK) scharfe Kritik an dem Konzept geäußert, das auf Verhandlungen mit den Organisatoren des Radentscheids Frankfurt zurückgeht. Die Verbände fürchten um die Attraktivität des Wirtschaftsstandorts: Erreichbarkeit und Versorgung der Unternehmen müssten gewährleistet sein. Handwerker müssten ihre Kunden mit dem Fahrzeug erreichen können.

Gestritten wird auch über die Sperrung eines Teils der nördlichen Mainuferstraße für den motorisierten Verkehr, die zunächst auf ein Jahr befristet ist. Oesterling sagte, bisher habe es nach dem Museumsuferfest und zwei großen Messen kaum eine normale Verkehrswoche in der Stadt gegeben. Die tatsächlichen Auswirkungen der Sperrung müssten sich deshalb erst noch zeigen. Ginge es nach ihm, könne das gesamte Mainufer verkehrsberuhigt werden.

dpa

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