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Überhöhte Abrechnungen in Klinik: Krankenpfleger schweigt

Die Außenfassade des Land- und Amtsgerichtes.

Die Außenfassade des Land- und Amtsgerichtes.

Frankfurt/Main. Die Anklage legt dem auf Honorarbasis tätigen Mitarbeiter 37 Einzelfälle im Zeitraum zwischen 2011 und 2014 zur Last, bei denen er monatlich bis zu 17 000 Euro an Honoraren und Spesenauslagen geltend gemacht haben soll. An bestimmten Tagen soll er dabei überhaupt nicht in der Klinik gewesen sein. In anderen Abrechnungen stimmten laut Anklage die Stundenangaben nicht. AZ 7710 Js 212880/15

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Die Unregelmäßigkeiten wurden schließlich bei betriebsinternen Überprüfungen festgestellt. "Der Krankenpfleger erhielt soviel wie ein Chefarzt", sagte ein ehemaliger Klinikmanager am ersten Verhandlungstag im Zeugenstand. Er sei aber gleichwohl "sehr flexibel" und auch bei den Ärzten im OP aufgrund seiner Belastbarkeit sehr beliebt gewesen. Vor Gericht schwieg der Angeklagte zu den Vorwürfen. Die Wirtschaftsstrafkammer steht vor einer umfangreichen Beweisaufnahme mit sieben Fortsetzungsterminen bis Mitte Februar.

dpa

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