Prozesse

Trotz Kontaktverbots Kindern nachgestellt: Revision

Frankfurt/Main. Das kündigte die Behörde am Freitag in Frankfurt an. Der in dem Verfahren angeklagte 52-jährige Mann war vom Landgericht Frankfurt zu einem Jahr und neun Monaten Haft ohne Bewährung wegen Verletztens der Führungsaufsicht verurteilt worden. Ziel sei eine Sicherungsverwahrung des mehrfach wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern verurteilten Angeklagten, sagte die Staatsanwältin.

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Der mehrere Jahre inhaftierte Angeklagte hatte sich nach Verbüßung der Haftstrafe und seiner Freilassung nicht an eine gegen ihn verfügte Kontaktsperre gehalten und war mehrfach vor Schulen und auf Spielplätzen aufgetaucht, wo er Minderjährige ansprach. Daraufhin kam er wieder in Untersuchungshaft. Das Landgericht hielt die Strafe von 21 Monaten gleichwohl für angemessen und lag damit noch drei Monate unter dem Antrag der Verteidigung. Die Staatsanwaltschaft hatte drei Jahre und vier Monate Haft gefordert, was die Verhängung der anschließenden Sicherungsverwahrung möglich gemacht hätte.

© dpa-infocom, dpa:210219-99-513732/2

dpa

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