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Trockene Sommer: Schutzgemeinschaft will Wiederaufforstung

Die Luftaufnahme mit einer Drohne zeigt geschädigte Fichten. Foto: Thomas Frey/Archivbild

Die Luftaufnahme mit einer Drohne zeigt geschädigte Fichten. Foto: Thomas Frey/Archivbild

Wiesbaden. Als Folge der trockenen Sommermonate hat die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) von Land und Kommunen ein Sofortprogramm für die Wiederaufforstung gefordert. Hierfür müssten umfangreiche finanzielle Hilfen gewährleistet werden, teilte die SDW in Wiesbaden am Donnerstag mit.

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Bis Juni seien in Hessen etwa 15 000 Hektar Wald aufgrund des Wassermangels abgestorben, die Zahl vergrößere sich täglich. Dabei handele es sich nicht nur um Fichten, sondern auch um Kiefern, Buchen und Eichen. "Besonders beängstigend ist die Geschwindigkeit mit denen die Schäden zunehmen", hieß es von der SDW. Diese Entwicklung sei deutlich gravierender als zu Beginn des Waldsterbens Anfang der 1980er Jahre.

Auch als Schutz gegen eine Klimaerwärmung müssten mehr Bäume gepflanzt werden. So müssten die in den heißen Sommern abgestorbenen Bäume ersetzt und zudem öffentliche sowie unproduktive landwirtschaftliche Flächen für Neuaufforstungen zur Verfügung gestellt werden. Dort sollten zwischen fünf und zehn verschiedene Baumarten gesetzt werden. Falle dann eine Baumart aus, bleibe der Wald dennoch stehen und breche nicht - wie aktuell viele aus Fichten bestehenden Monokulturen - zusammen.

dpa

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