Wahlen

Trend zur Briefwahl zeichnet sich immer deutlicher ab

Verschiedene Stimmzettel stecken in einem Umschlag zur Briefwahl.

Verschiedene Stimmzettel stecken in einem Umschlag zur Briefwahl.

Frankfurt/Main. Damit stellten in Hessens größter Stadt rund 40,5 Prozent der 428.500 Wahlberechtigten einen entsprechenden Antrag. Bei der Bundestagswahl 2017 hatte die Quote noch bei rund 22,5 Prozent gelegen.

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In der Landeshauptstadt Wiesbaden wurden 72.777 Briefwahlunterlagen ausgestellt - das entspricht bei 183.737 Wahlberechtigten rund 39,6 Prozent. Auf eine Quote von 42,5 Prozent kommt das mittelhessische Marburg. Dort beantragten 23.877 der 56.235 Wahlberechtigten die Wahl per Post. Das benachbarte Gießen meldete eine Quote von knapp 39 Prozent bei 61.000 Wahlberechtigten und 23.700 verschickten Wahlunterlagen.

Die Stadt Kassel stellte bei 137.257 Wahlberechtigten 51.064 Briefwahlunterlagen aus (37,2 Prozent), die Stadt Offenbach bei 67 535 Wahlberechtigten 21 241 entsprechende Papiere. Spitzenreiter unter den befragten Städten war Darmstadt mit einer Quote von 44,3 Prozent: Dort ließen sich 46.800 der 105.681 möglichen Wähler die Unterlagen schicken.

Nach früheren Angaben von Landeswahlleiter Wilhelm Kanther hatte sich schon vor der Corona-Pandemie ein Trend zur Briefwahl abgezeichnet. Damals lag der Anteil derjenigen, die nicht im Wahllokal abstimmten, bei rund 30 Prozent.

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© dpa-infocom, dpa:210925-99-353071/2

dpa

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