Freizeit

Trampolinhallen im Trend: Turner-Bund warnt vor Verletzungen

Die Geschwister Lilith und Matilda üben in der Trampolinhalle "Cosmic Arena".

Die Geschwister Lilith und Matilda üben in der Trampolinhalle "Cosmic Arena".

Köln. Die Anbieter profitierten davon, dass es bereits viele taugliche Gebäude gebe, die genutzt werden können. "Industriehallen eignen sich und natürlich auch Tennis-, Badminton- oder Squash-Hallen, die umgewidmet werden."

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Von Vorteil für die Anbieter von Trampolinhallen ist auch laut Breuer: "Es gibt eine riesige Gruppe potenzieller Kunden. Diese Freizeitaktivität ist für fast jedes Alter geeignet. Auf dem Trampolin zu hüpfen, kann ja jedes Kind." Der Trend zum Trampolin sei dadurch zu erklären, dass es in der Gesellschaft ein großes Bedürfnis nach Bewegung gebe. "Spaß- und Actionsportarten profitieren überproportional. Die Menschen suchen halt auch ständig Abwechslung."

Die Vize-Präsidentin des Deutschen Turner-Bundes, Katja Ferger, sagt dazu: "Der Trend zu Trampolinhallen ist erstmal positiv zu bewerten. Ich sehe sie nicht als Konkurrenz. Über diese Angebote können Interessierte den Weg zu uns finden." Doch Ferger warnt auch: "Die Anlagen animieren zum pausenlosen Springen und haben einen hohen Aufforderungscharakter. Deswegen überschätzen sich die Nutzer schnell und merken nicht, wenn Kopf und Körper müde werden." Dann könne es schnell zu Verletzungsrisiken kommen, sagt Ferger, die auch als Turn- und Trampolin-Dozentin an der Universität Gießen arbeitet.

dpa

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