Prozesse

"Tote vom Niddapark": Verteidigung legt Revision ein

Blumen, Grablichter und Porträts der Getöteten im Niddapark.

Blumen, Grablichter und Porträts der Getöteten im Niddapark.

Frankfurt/Main. Das bestätigte das Landgericht Frankfurt am Freitag. Die Revisionsbegründung soll in den kommenden Wochen nachfolgen.

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Der 52 Jahre alte Geschäftsmann und Lokalbesitzer hatte nach Überzeugung der Schwurgerichtskammer im Mai 2018 seine Geschäftspartnerin mit 21 Messerstichen nachts im Frankfurter Niddapark getötet. Motiv waren größere Schulden bei dem Opfer. In dem seit August vergangenen Jahres laufenden Prozess hatte der Angeklagte stets bestritten, der Täter gewesen zu sein. Sein Verteidiger forderte deshalb auch Freispruch vom Vorwurf des heimtückischen Mordes "aus Habgier". Das Gericht verurteilte den Angeklagten gleichwohl, stellte dabei aber nicht die Schwere der Schuld fest, so wie es die Anklage gefordert hatte. Eine Haftentlassung nach bereits 15 Jahren wäre damit theoretisch möglich.

dpa

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