Notfälle

Tod von Zweijähriger war vermutlich Unfall

Das Wort "Polizei" steht auf einem Einsatzwagen.

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Fulda. Das Todesermittlungsverfahren sei eingestellt worden.

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Die Zweijährige hatte an einem Abend Ende November 2020 bei winterlicher Witterung unbemerkt die elterliche Wohnung verlassen. Helfer suchten daraufhin die Umgebung nach dem kleinen Mädchen ab. Schließlich entdeckten Spezialtaucher das tote Kind am folgenden Nachmittag in dem Kanal.

Im Rahmen der Ermittlungen waren unter anderem die Tagesmütter des Kleinkindes vernommen und die Verhältnisse an der Wohnanschrift untersucht worden, darunter die Schwer- und Leichtgängigkeit von Türen, die Anzahl der Treppenabsätze und Beschaffenheit der Treppen sowie die Höhe eines hinter dem Anwesen befindlichen Maschendrahtzaunes als Abgrenzung zum Fuldakanal. Auch mögliche Durchgänge durch den Zaun und die Lichtverhältnisse hinter dem Haus seien untersucht worden.

Auch die Ergebnisse der Obduktion stützten die Annahme eines Unfalls, erklärte die Staatsanwaltschaft. Dabei seien keinerlei Anzeichen einer Gewalteinwirkung am Körper entdeckt worden, wohl aber eindeutige Hinweise auf einen Ertrinkungstod.

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© dpa-infocom, dpa:210705-99-262806/2

dpa

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