Prozess

Steuerbetrug: Zwei Sportwetten-Geschäftsführer verurteilt

Eine Figur der blinden Justitia.

Eine Figur der blinden Justitia.

Frankfurt/Main (dpa/lhe). Wegen Steuerhinterziehung im Gesamtumfang von 2,16 Millionen Euro sind zwei Geschäftsführer eines Sportwetten-Anbieters vom Landgericht Frankfurt verurteilt worden. Während ein 42-Jähriger nach den Urteilen vom Donnerstag zweieinhalb Jahre ins Gefängnis muss, erhielt der sechs Jahre jüngere Mitangeklagte eine Bewährungsstrafe von einem Jahr und neun Monaten. Beide hatten vor Gericht umfassende Geständnisse abgelegt.

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Maßgeblich für die Haftstrafe war laut Gericht der Umstand, dass der 42-Jährige 32 Einzeltaten begangen und damit einen wesentlich größeren Steuerschaden verursacht hatte. Der jüngere Beschuldigte hatte an 20 Taten mitgewirkt.

Beide Männer hatten dem Fiskus zwischen September 2016 und Januar 2020 umfangreiche Einnahmen verschwiegen. Laut ihren Aussagen gab es allerdings Hinterleute, die von dem hinterzogenen Geld profitierten. Aber auch wenn sie lediglich die «Strohleute» der wahren Firmenverantwortlichen gewesen seien, ändere dies nichts an der Strafbarkeit, weil sie eben als eingetragene Geschäftsführer die Verantwortung für den Sportwetten-Anbieter getragen hätten, hieß es im Urteil.

Während der jüngere Angeklagte die Bewährungsstrafe akzeptierte, ist das Urteil gegen den 42-Jährigen noch nicht rechtskräftig.

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© dpa-infocom, dpa:220928-99-934035/4

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