Schulen

SPD lässt nicht nach bei Türkisch und Griechisch an Schulen

Nancy Faeser, SPD-Fraktionsvorsitzende im hessischen Landtag.

Nancy Faeser, SPD-Fraktionsvorsitzende im hessischen Landtag.

Wiesbaden. Sie forderte die Landesregierung auf, diese Entscheidung zu überdenken. Dies komme einer Absage an die Förderung der Mehrsprachigkeit und an die Chancengleichheit gleich.

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"Es ist nicht hinnehmbar, dass in der Bevölkerung häufig gesprochene Sprachen wie Türkisch oder Griechisch auch in Zukunft nicht als zweite oder dritte Fremdsprache an hessischen Schulen unterrichtet werden sollen", sagte Faeser.

Atila Karabörklü, Vorsitzender der Türkischen Gemeinde in Deutschland, befürchtet eine Fehlentscheidung der Landesregierung. "Die Entscheidung wird den politischen und gesellschaftlichen Diskurs in Hessen nachhaltig und schwerwiegend belasten", teilte er mit. Schließlich sei Türkisch die meistgesprochene Herkunftssprache in Hessen und die Türkei ein wichtiger Handelspartner. Arif Arslaner von der "Initiative für Fremdsprachen" verwies auf 20.000 gesammelte Unterschriften für Türkischunterricht an Schulen.

Bisher ist geplant, neben Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Russisch, Altgriechisch und Latein in Zukunft auch Polnisch, Chinesisch, Portugiesisch und Arabisch in das Lehrangebot aufzunehmen.

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© dpa-infocom, dpa:210622-99-99888/2

dpa

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