Prozesse

Spaziergänger mit Hantel verletzt: Täter ohne Erinnerung

Die Außenfassade des Land- und Amtsgerichtes.

Die Außenfassade des Land- und Amtsgerichtes.

Frankfurt/Main. Die Staatsanwaltschaft geht von versuchtem Totschlag und gefährlicher Körperverletzung aus, hat jedoch die Unterbringung des mutmaßlichen Täters in der Psychiatrie beantragt. Der Deutsch-Marokkaner gilt als schizophren und damit schuldunfähig. (AZ 3290 Js 259327/18)

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Der 58 Jahre alte Hundehalter aus Frankfurt-Kalbach hatte laut Gericht im Dezember 2018 spätabends seinen kleinen Mops noch einmal auf den Bürgersteig vor dem Haus geführt, als plötzlich ein unbekannter Mann mit einer zweieinhalb Kilogramm schweren Hantel angriff. Das Opfer wurde insgesamt acht Mal am Kopf getroffen. Der mutmaßliche Täter wurde mehrere Monate nach seiner Festnahme psychiatrisch untersucht und vorläufig in die Psychiatrie eingewiesen.

Am ersten Verhandlungstag äußerte er sich lediglich zu seinem Lebenslauf. An die Tat selbst habe er keinerlei Erinnerung, sagte sein Verteidiger. Nachdem er begonnen habe, regelmäßig Haschisch und Cannabis zu rauchen, sei es immer wieder zu Psychosen und Verfolgungswahn gekommen, sagte der 24-Jährige. Wegen Depressionen war er bereits kurzzeitig in einem Krankenhaus.

Die Schwurgerichtskammer hat vorerst drei weitere Verhandlungstage bis Mitte Februar terminiert.

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dpa

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