Kriminalität

Sieben Männer nach Ausschreitungen am Opernplatz angeklagt

Ein Staatsanwalt steht vor einem Stapel Gerichtsakten.

Ein Staatsanwalt steht vor einem Stapel Gerichtsakten.

Frankfurt/Main. Die Staatsanwaltschaft hat sieben Männer angeklagt, die im vergangenen Juli an den schweren Ausschreitungen auf dem Frankfurter Opernplatz beteiligt gewesen sein sollen. Den Männern im Alter zwischen 18 und 31 Jahren werde jeweils vor dem Amtsgericht unter anderem Landfriedensbruch und versuchte gefährliche Körperverletzung vorgeworfen, teilte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft mit. Der Prozess vor dem Amtsgericht gegen einen heranwachsenden Angeschuldigten sei für den 17. Februar terminiert, weitere Termine zur Hauptverhandlung seien noch nicht bestimmt worden. Bei den Ausschreitungen waren Polizeibeamte aus der Menge heraus angegriffen und mit Glasflaschen beworfen worden.

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Insgesamt hatte die Frankfurter Staatsanwaltschaft gegen 15 Verdächtige ermittelt und fünf Verfahren an andere Staatsanwaltschaften abgegeben, da die mutmaßlichen Randalierer außerhalb Frankfurts wohnten. In einem Fall sei das Verfahren wegen unbekannten Wohnorts eingestellt worden, in fünf Fällen ließ sich eine Tatbeteiligung nicht ermitteln, zwei weitere Fälle gegen Jugendliche seien bereits abgeschlossen, hieß es.

Der Opernplatz hatte sich im vergangenen Sommer angesichts geschlossener Clubs und Diskotheken zu einer Partyzone unter freiem Himmel entwickelt. Auch am Wochenende des Vorfalls hatten bis zu 3500 Menschen zunächst friedlich gefeiert. In den frühen Morgenstunden kam es dann zu den Angriffen auf die Beamten und ihre Fahrzeuge. Dabei sollen laut Staatsanwaltschaft fünf Polizisten verletzt worden sein. Zudem sollen die Randalierer einen Sachschaden in Höhe von mindestens 14 600 Euro verursacht haben.

Nach dem Vorfall erließ die Stadt an Wochenenden für die Zeit ab Mitternacht bis zum Morgen ein Betretungsverbot für den Opernplatz. In der Innenstadt und auf dem Platz waren zahlreiche Polizisten im Einsatz. Weitere Zwischenfälle blieben aus.

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© dpa-infocom, dpa:210202-99-266540/3

dpa

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