Polizei

43-Jähriger schießt auf Linienbusse

(Symbolfoto) Aus seinem Auto heraus hat ein 46-Jähriger auf zwei Busse beschossen. Foto: David Young

(Symbolfoto) Aus seinem Auto heraus hat ein 46-Jähriger auf zwei Busse beschossen.

Bischoffen. Die Staatsanwaltschaft und die Kripo ermitteln derzeit gegen den Mann aus dem Landkreis Gießen. Nachdem am Dienstagnachmittag, 14. Januar, Scheiben zweier Linienbusse beschädigt wurden, ist er dringend tatverdächtig, geschossen zu haben.

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Am späten Dienstagnachmittag meldete sich der Busunternehmer bei der Herborner Polizei. Jeweils eine Scheibe von zwei Bussen wiesen Beschädigungen auf, die offensichtlich von Schüssen herrührten. Die Fahrer berichteten, dass der Täter mutmaßlich beim Vorbeifahren aus einem entgegenkommenden Pkw geschossen habe.

Dabei wurden jeweils die Außenscheiben eines doppeltverglasten Fensters beschädigt. Geschosse drangen nicht ins Innere der Busse ein. In einem Fall handelte es sich um eine Leerfahrt, im zweiten Bus saßen zur Tatzeit neben dem Fahrer auch Schüler.

Die Fahrer konnten erste Erkenntnisse zu einem konkreten Tatfahrzeug machen. Weitere Ermittlungen führten letztlich zu dem 43-jährigen Mann, der im Landkreis Gießen lebt. Die Staatsanwaltschaft in Wetzlar erwirkte Durchsuchungsbeschlüsse für die Wohnung sowie die Arbeitsstelle des dringend Tatverdächtigen. Polizisten der Kriminalpolizei Wetzlar nahmen ihn am Mittwoch vorläufig fest und vollstreckten die Beschlüsse.

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Tatverdächtiger sitzt in Untersuchungshaft

Die Ermittler stellten Schusswaffen, die der dringend Tatverdächtige legal besitzt, Bekleidungsstücke, Datenträger sowie das mögliche Tatfahrzeug sicher. Die kriminaltechnischen Untersuchungen und Auswertungen dauern derzeit noch an.

Nach einer ersten Einschätzung der Ermittlungsbehörden liegt das Motiv in einer geschäftlichen Konkurrenzsituation.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde der 43-Jährige am Donnerstag einer Haftrichterin am Amtsgericht Wetzlar vorgeführt. Sie erließ Untersuchungshaftbefehl wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes.

Sollte eine Kaution in Höhe von 100.000 Euro hinterlegt werden, könnte der Haftbefehl unter Auflagen außer Kraft gesetzt werden. Derzeit sitzt der Mann in einer hessischen Untersuchungshaftanstalt ein.

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