Prozesse

Räuber müssen nach Überfall auf Frau an Impfzentrum in Haft

Handschellen sind an einem Gürtel eines Justizvollzugsbeamten befestigt.

Handschellen sind an einem Gürtel eines Justizvollzugsbeamten befestigt.

Frankfurt/Main. Das Amtsgericht Frankfurt ging am Montag von schwerem Raub und Körperverletzung aus (AZ: 3210 Js 224140/21).

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Die drogenabhängigen Täter hatten die Rentnerin, die im Impfzentrum einen Termin wahrnehmen wollte, bereits auf der Rolltreppe der nahen U-Bahn-Station als Opfer ausgemacht. Als die Frau eine Toilette aufsuchte, wurde sie von der Angeklagten als angebliche Sicherheitsmitarbeiterin angesprochen. Während der Mittäter Schmiere stand, wurde der 76-Jährigen die Handtasche mit 200 Euro Bargeld und dem Mobiltelefon abgenommen.

Vor Gericht legten die Angeklagten Geständnisse ab. Die Frau zahlte an das Opfer die 200 Euro in bar zurück. Gleichwohl gab es keine Bewährungsstrafen für die Täter. "Sie haben die Hilflosigkeit der älteren Dame ganz bewusst ausgenutzt und sie in Angst und Schrecken versetzt", hieß es im Urteil, das noch nicht rechtskräftig ist.

© dpa-infocom, dpa:210816-99-863508/2

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dpa

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