Prozesse

Prozess um Mordversuch in Krankenhaus-Cafeteria eröffnet

Ein Staatsanwalt steht vor einem Stapel Gerichtsakten.

Ein Staatsanwalt steht vor einem Stapel Gerichtsakten.

Frankfurt/Main. Die getrennt lebende Frau war in der Klinik als Reinemachefrau beschäftigt. Ein ihr zur Hilfe kommender Portier (42) wurde ebenfalls von dem Messer des Angeklagten getroffen und schwer verletzt. (Aktenzeichen 3390 Js 241717/20)

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Am ersten Verhandlungstag wurde vor der Schwurgerichtskammer lediglich die Anklageschrift verlesen. Der Angeklagte kündigte jedoch eine Einlassung für die kommenden Verhandlungstage an. Hintergrund der Messerattacke gegen die Ehefrau soll offenbar Eifersucht gewesen sein. Der Mann wähnte sie der Anklage zufolge wohl bereits an der Seite eines neuen Liebhabers. Kurz vor dem Messerstich soll es in der Cafeteria zu einer Aussprache zwischen den Eheleuten gekommen sein. Weil der Angeklagte dann plötzlich die Waffe gezogen haben soll, geht die Staatsanwaltschaft vom Mordmerkmal der Heimtücke aus. Die Strafkammer hat fünf weitere Verhandlungstage bis Mitte September terminiert.

© dpa-infocom, dpa:210827-99-990902/2

dpa

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