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Prozess: Angeklagter "sadistische Neigungen" attestiert

Blick auf die Justitia über dem Eingang eines Landgerichts.

Blick auf die Justitia über dem Eingang eines Landgerichts.

Darmstadt. Sie habe "Freude am physischen und psychischen Quälen", sagte der Experte über die 50-Jährige am Freitag in dem Prozess. Laut Staatsanwaltschaft wies die Angeklagte im August 2016 ihren 26 Jahre alten Sohn und einen 24 Jahre alten Mitbewohner an, eine 55-Jährige zu töten und dann in einem Regenüberlaufbecken in Frankfurt abzulegen. Das Opfer war 2011 in die Wohnung der 50-Jährigen gezogen und soll jahrelang von der Angeklagten und ihrem Sohn gedemütigt und geschlagen worden sein.

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Der Sohn und der Mitbewohner sind als Mittäter angeklagt. Alle drei sind Deutsche. Gegenüber dem Gutachter hatte die Angeklagte die Vorwürfe bestritten, die beiden Männer hatten vor Gericht Geständnisse abgelegt.

Der Gutachter konnte bei der Hauptangeklagten keine Persönlichkeitsstörung feststellen. "Sie verfügt über eine hohe soziale Gewandtheit", sagte er und verwies auf die laut Zeugen positive Ausstrahlung der Angeklagten sowie die guten Leistungen, die Arbeitgeber bescheinigten. Zuhause soll die Angeklagte, die dreimal verheiratet war, laut Ex-Partnern dominierend, eifersüchtig, manipulativ und gewalttätig gewesen sein.

© dpa-infocom, dpa:210702-99-238066/2

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dpa

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