Bau

Protest gegen Waldrodung für Autobahnausbau formiert sich

Gegen den Weiterbau der A49 richtet sich ein Plakat von Umweltschützern.

Gegen den Weiterbau der A49 richtet sich ein Plakat von Umweltschützern.

Homberg/Ohm. Es gehe darum, in Zeiten des Klimawandels einen intakten Wald zu erhalten und sich für eine gerechte Verkehrswende einzusetzen, erläuterten die Sprecher des Aktionsbündnisses "Autokorrektur" am Freitag im Dannenröder Forst bei Homberg (Ohm) ihre Ziele.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Die Umweltschützer kündigten vielfältige Proteste und Widerstand gegen die möglicherweise ab Herbst beginnenden Rodungen an sowie gegen eine Räumung ihres bereits vor einigen Monaten aufgeschlagenen Camps von "Waldbesetzern". Geplant seien Aktionen des zivilen Ungehorsams, sagte eine Sprecherin der Initiative "Aktion Schlagloch". "Wir werden dafür mit unseren Körpern die Räumungs- und Rodungsarbeiten blockieren." Das aus verschiedenen Gruppen bestehende Bündnis kündigte außerdem eine Demonstration am 11. September in Wiesbaden an.

Der geplante und umstrittene Autobahnabschnitt der A49 führt von Stadtallendorf-Nord über 17,5 Kilometer nach Süden zum Ohmtal-Dreieck und knüpft dort an die A5 an. Vorgesehen ist, dass dafür 27 Hektar Wald, insbesondere im Dannenröder Forst, gefällt werden. Die A49 soll Kassel und Gießen miteinander verbinden.

dpa

Anzeige
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Letzte Meldungen

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Spiele entdecken