Familie

Projekt "Babylotse" unterstützt Eltern auch in Pandemie

Babystrampler und ein künstlicher Klapperstorch hängen an einem Haus.

Babystrampler und ein künstlicher Klapperstorch hängen an einem Haus.

Frankfurt/Main. Ob im Krankenhaus, digital oder bei Spaziergängen - die Beratung gehe unvermindert weiter, sagte Babylotsin Dorothea Hoffmann am Donnerstag. Insgesamt zehn Lotsinnen beraten in Frankfurt Eltern ab der Geburtsstation, etwa zu Fragen des Elterngelds oder zu Stillgruppen. Derzeit kämen noch Fragen etwa zum Kurzarbeitergeld hinzu, sagte Hofmann.

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Der Frankfurter Kinderschutzbund stellte am Donnerstag eine Untersuchung der Uni Frankfurt zu dem seit Ende 2014 in der Stadt laufenden Projekt vor. Der Untersuchung zufolge nahmen bisher mehr als 13 000 Familien in den sieben Geburtskliniken das Angebot wahr.

In Befragungen habe sich gezeigt, dass Eltern und Klinikmitarbeiter die Arbeit der Lotsinnen als entlastend wahrnahmen und die Eltern bei Problemen zielgerichtet in Angebote der Gesundheits- und Sozialsysteme vermittelt werden konnten. Nachbesserungsbedarf sieht die Studie bei der Frage, wie gut die Eltern auf die Lotsinnen in Arztpraxen hingewiesen werden.

Finanziert wird das "Babylotsen"-Programm in Frankfurt von der Stadt sowie mehreren Stiftungen. Babylotsinnen sind auch in der Frankfurter Umgebung sowie bundesweit in vielen Städten im Einsatz.

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© dpa-infocom, dpa:210204-99-301220/2

dpa

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