Demonstrationen

Polizei sieht sich zunehmend "zwischen den Stühlen"

Das Logo der Gewerkschaft der Polizei auf einer Warnweste.

Das Logo der Gewerkschaft der Polizei auf einer Warnweste.

Frankfurt/Main. Der Frust der Corona-Maßnahmen-Gegner paare sich mit Aktionen der Radikalen aus dem linken und rechten Lager. "In dieser Protestbewegung sammeln sich Akteure aus den unterschiedlichsten politischen und sozialen Milieus, um vereint gegen den Staat Front zu machen". Die Polizei nehme eine "Radikalisierung" dieser Bewegung wahr, sagte Grün. "Frankfurt und Leipzig sind Beispiele dafür." Dazu komme der Personalmangel: In Hessen brauche man 2000 bis 3000 Stellen zusätzlich, "um die Polizei nachhaltig personell so auszustatten, dass sie zukunftsfähig und professionell ihre Aufgaben erfüllen kann."

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Nach Angaben der Polizei vom Wochenende hatten an der Demonstration rund 600 "Querdenker" teilgenommen, etwa 300 Menschen an der Gegendemonstration. Vier Beamte waren durch Störer verletzt worden, vier Tatverdächtige wurden vorübergehend festgenommen. Die Polizei hatte 288 Platzverweise ausgesprochen. Sie war mit Wasserwerfern zuerst gegen eine Blockade der Gegendemonstranten vorgegangen und hatte dann die Kundgebung aufgelöst, weil die verhängten Auflagen wie Abstandsregeln und Maskenpflicht nicht eingehalten wurden.

dpa

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