Notfälle

Politiker entsetzt über Attacke im Frankfurter Hauptbahnhof

Polizisten und Feuerwehrleute spannen im Hauptbahnhof eine weiße Plane als Sichtschutz vor einen ICE.

Polizisten und Feuerwehrleute spannen im Hauptbahnhof eine weiße Plane als Sichtschutz vor einen ICE.

Frankfurt/Main. Die Aufklärung der abscheulichen Tat liegt jetzt in den Händen der zuständigen Behörden", sagte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) am Montag.

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Ein achtjähriger Junge war zuvor im Frankfurter Hauptbahnhof von einem Mann vor einen einfahrenden ICE gestoßen und getötet worden. Die Polizei nahm einen Tatverdächtigen fest. Der Mann soll auch die Mutter des Jungen ins Gleisbett gestoßen und es bei einer weiteren Person versucht haben. Die 40-jährige Mutter habe sich auf einen Fußweg zwischen zwei Gleisen gerettet. Die dritte Person konnte sich in Sicherheit bringen, ohne in die Gleise zu stürzen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen eines Tötungsdelikts. Der 40 Jahre alte Tatverdächtige soll ersten Ermittlungen zufolge aus Eritrea stammen. Die Hintergründe des Vorfalls sind noch vollkommen unklar.

Günter Rudolph, parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion, sprach von einer unfassbaren Tat. "Es ist eine Frage des Respekts, der menschlichen Würde und des politischen Anstandes, diesen grauenvollen Mord nicht zu instrumentalisieren." Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen, Eva Goldbach sagte: "Die Umstände und Hintergründe der brutalen Tat müssen jetzt schnell und umfassend aufgeklärt werden."

AfD-Fraktionschef Robert Lambrou bezeichnete die Attacke als ein schreckliches Verbrechen. Zugleich forderte er eine "ungeschminkte Diskussion über die Ursachen dieser neuen Dimension an Gewaltverbrechen in Deutschland" nach Abschluss der Ermittlungen.

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dpa

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