Verkehr

ÖPNV trotz Pandemie: Verkehrsunternehmen werben

Ein Mann steigt in eine S-Bahn im Frankfurter Hauptbahnhof ein.

Ein Mann steigt in eine S-Bahn im Frankfurter Hauptbahnhof ein.

Wiesbaden. Aber wenn man unterwegs sein muss, dann kann man Bus und Bahn nutzen, weil das Infektionsrisiko sehr gering ist", sagte Thorsten Ebert, Landesvorsitzender des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) und Vorstand der Kasseler Verkehrs-Gesellschaft (KVG).

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Der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) ist ein Verlierer der Corona-Krise. Mit dem ersten Shutdown im Frühjahr stürzten die Fahrgastzahlen des Rhein-Main-Verkehrsverbunds (RMV) um 80 Prozent ab. Laut Ebert kamen zwar hessenweit Fahrgäste zurück. Doch der Teil-Lockdown versetzt dem ÖPNV den nächsten - wenn auch nicht so harten - Schlag. "Aktuell ist der Einbruch nicht so massiv. Ich gehe nicht davon aus, dass wir wieder bei den Fahrgastzahlen auf unter 50 Prozent fallen", erklärte der VDV-Vorstand.

Eigentlich wollten das Land Hessen, Verkehrsunternehmen und Kommunen Ende Oktober dem unter der Pandemie leidenden öffentlichen Personennahverkehr auf die Sprünge helfen. Ein gemeinsamer Auftritt zur bundesweiten Kampagne #BesserWeiter war in Kassel geplant. Doch dann kam der Teil-Lockdown, der Termin wurde abgesagt. Das habe aber rein organisatorische Gründe gehabt, sagte Ebert. Die Botschaft, die damals vermittelt werden sollte, habe sich nicht verändert.

dpa

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