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Nach Urteil steuert zweiter Prozess gegen Ali B. auf Ende zu

Eine Hinweistafel an einem Sitzungssaal im Landgericht Wiesbaden.

Eine Hinweistafel an einem Sitzungssaal im Landgericht Wiesbaden.

Wiesbaden. Im Prozess vor dem Wiesbadener Landgericht um die Vergewaltigung einer Elfjährigen sei der letzte Termin derzeit für den 31. Oktober angesetzt, wie Gerichtssprecher Wolfram Simon auf Anfrage mitteilte. Ob an dem Tag ein Urteil fällt, sei noch nicht absehbar.

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Der Vergewaltigungsprozess findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Ali B. muss sich in dem Verfahren zusammen mit einem laut Staatsanwaltschaft mindestens 14-jährigen Afghanen verantworten. Laut Anklage soll der 22-jährigen Ali B. das junge Mädchen Ende April 2018 in sein Zimmer in einer Wiesbadener Asylunterkunft gelockt und dort zum Sex gezwungen zu haben. Etwa einen Monat später sollen der irakische Flüchtling und der Mitangeklagte die Elfjährige nacheinander in der Nähe eines Supermarktes vergewaltigt haben.

Das Landgericht hatte Ali B. im vergangenen Juli zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass er die 14-jährige Susanna im Mai 2018 in Wiesbaden vergewaltigt und ermordet hat. Es wurde zudem die besondere Schwere der Schuld festgestellt - eine vorzeitige Haftentlassung nach 15 Jahren ist damit so gut wie ausgeschlossen. Die Verteidiger haben gegen das Urteil Revision eingelegt.

dpa

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