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Nach Farb-Angriff auf Grünen-Geschäftsstelle noch keine Spur

Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeifahrzeugs.

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Wiesbaden. Der ermittelnde Staatsschutz habe aber noch keine Verdächtigen gefasst.

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Sieben bis acht maskierte Personen hatten laut Polizei die Außenwand des Gebäudes und den Boden davor unter anderem mit der Parole "Wald statt Asphalt" rot besprüht. Die Ermittler gingen davon aus, dass sich der Schriftzug auf den umstrittenen Ausbau der Autobahn 49 bezieht.

Wegen der Bauarbeiten an der A49 und der dafür notwendigen Rodung von Wäldern gibt es Demonstrationen und Polizeieinsätze. Die A49 soll nach dem Lückenschluss Kassel und Gießen direkter miteinander verbinden. Waldbesetzer kritisieren die Haltung der hessischen Grünen in dem Konflikt und fordern die Partei auf, die Regierungskoalition mit der CDU zu verlassen.

Der Landesvorsitzende der Partei, Philip Krämer, hatte die Attacke gegen die Geschäftsstelle scharf kritisiert. Die Grünen befürworteten jeglichen friedlichen Protest. Die Bedrohung von Mitarbeitern gehöre jedoch nicht dazu. "Mit dieser Attacke wurde eine Grenze überschritten." Für sachliche Diskussionen stehe die Partei dagegen jederzeit zur Verfügung. Das hätten die Grünen in den vergangenen Wochen auch permanent bewiesen.

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dpa

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