Ausstellungen

Museum Wiesbaden präsentiert Expressionisten Macke

Eine Frau sieht sich das Bild «Stillleben mit Apfelschale und japanischem Fächer» von August Macke an.

Eine Frau sieht sich das Bild «Stillleben mit Apfelschale und japanischem Fächer» von August Macke an.

Wiesbaden. Macke (1887-1914) gilt als einer der bedeutendsten deutschen Expressionisten am Beginn des 20. Jahrhunderts. Er gehörte zur 1911 in München gegründeten Künstlergruppe "Der Blaue Reiter" um Wassily Kandinsky und Franz Marc.

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"Zwischen Krieg und der Sehnsucht nach einer idyllischen Welt - die Arbeiten des Malers August Macke erzählen von Reisen in ferne Länder, dem Zauber des Alltags und einer vermeintlich heilen Welt", teilte das Museum mit. Macke starb im Alter von nur 27 Jahren im Ersten Weltkrieg. Seine Frau Elisabeth habe aus dem Nachlass eine "August Macke Gedächtnis-Ausstellung" organisiert, die im Herbst 1920 auch im Museum Wiesbaden gastierte. Die neue Schau soll an diese Retrospektive vor 100 Jahren erinnern.

"Wie kaum ein anderer Künstler seiner Zeit verstand es August Macke in seinen lichtdurchfluteten optimistischen Bildern, kurz noch einmal das irdische Paradies wie in einem flüchtigen Schnappschuss festzuhalten, bevor es mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs infrage gestellt war", erläuterte der Kurator von "Paradies! Paradies?", Roman Zieglgänsberger. Gezeigt werden unter anderem Gemälde, Zeichnungen, Skulpturen und Aquarelle.

dpa

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