Prozesse

Möglicherweise Plädoyers im Mordprozess gegen 19-Jährigen

Ein Abbild der Justitia auf dem Landgericht in Darmstadt.

Ein Abbild der Justitia auf dem Landgericht in Darmstadt.

Darmstadt. Der Angeklagte ohne Führerschein soll am im vergangenen Dezember auf der A5 mit einem nicht zugelassenen Auto vor einer Zivilstreife geflüchtet sein. Dabei soll er mit rund 150 Stundenkilometern auf einen Rastplatz abgebogen und mit einem parkenden Auto kollidiert sein. Eine 39 Jahre alte Frau aus Düsseldorf wurde tödlich, ihr zehnjähriger Sohn schwer verletzt.

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Der Angeklagte räumte in dem Prozess die Flucht und die Kollision ein, bestreitet aber eine Tötungsabsicht. Laut Verteidigung schätzte er das Auto falsch ein. Der Fall ist als Mord angeklagt, weil die Staatsanwaltschaft Mordmerkmale erfüllt sieht. Der Angeklagte habe einer Strafe entkommen wollen und in Kauf genommen, dass durch das rasende Auto Menschen sterben.

Anfang März 2019 hatte der Bundesgerichtshof erstmals ein Mordurteil gegen einen Raser bestätigt. 2017 hatte in Hamburg ein vor der Polizei flüchtender Taxidieb einen Menschen getötet. Das Landgericht Hamburg hatte ihn 2018 zu lebenslanger Haft verurteilt.

dpa

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