Prozesse

Mit gefälschten Rezepten Krankenkasse geschädigt: Haftstrafe

Eine Statue der Justitia hält eine Waage und ein Schwert in der Hand.

Eine Statue der Justitia hält eine Waage und ein Schwert in der Hand.

Frankfurt/Main. Der Angeklagte hatte sich von Ärzten besonders teure Medikamente verschreiben lassen und die Rezepte mittels eines speziellen Bildbearbeitungsprogramms verfälscht und mit Apothekenstempeln versehen, obwohl er die Medikamente niemals bezogen hatte. Seit Anfang 2018 reichte er auf diese Weise zwölf Vorgänge zur Abrechnung ein. (AZ 7330 Js 229420/19)

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In dem seit mehreren Wochen laufenden Prozess hatte der Angeklagte ein umfassendes Geständnis abgelegt. Er begründete die Taten mit seinem Kokainkonsum, mit dem er seine starken Depressionen bekämpfe. Eine Möglichkeit für eine Bewährungsstrafe sah die Strafkammer nicht: Bereits vor 17 Jahren war er wegen ähnlicher Taten verurteilt worden. Eigenen Angaben zufolge strebt der Mann nun die Teilnahme an einer Drogentherapie an. Das Urteil ist bereits rechtskräftig.

© dpa-infocom, dpa:210818-99-886557/2

dpa

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