Prozesse

Messerangriff auf Ehefrau und Schwiegermutter: Haftstrafe

Ein Richterhammer aus Holz liegt auf der Richterbank.

Ein Richterhammer aus Holz liegt auf der Richterbank.

Frankfurt/Main. Die Schwurgerichtskammer wertete in dem Urteil vom Mittwoch die Stiche des Afghanen gegen die 30 Jahre alte Ehefrau als versuchten Totschlag, den Angriff gegen die Schwiegermutter als gefährliche Körperverletzung. Die Angriffe ereigneten sich im Oktober vergangenen Jahres in einer Flüchtlingsunterkunft in Oberursel (Hochtaunus-Kreis).

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Hintergrund der Attacke war die von der Frau verkündete Trennung. Nachdem sich die Schwiegermutter in den Streit eingemischt hatte, ging er auch gegen sie mit dem Messer vor. Das Leben der Ehefrau konnte nur mit einer Notoperation gerettet werden, sie musste mehrere Wochen lang in einer Klinik behandelt werden. Die Schwiegermutter erlitt leichte Verletzungen.

Strafverschärfend wurde der Umstand gewertet, dass auch die beiden drei und fünf Jahre alten Kinder der Eheleute bei der Tat anwesend waren. Die Staatsanwaltschaft hatte acht Jahre Haft beantragt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

dpa

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