Flüchtlinge

Masseninfektion in Flüchtlingsunterkunft: Neue Corona-Fälle

Ein Arzt macht einen Abstrich für einen Corona-Test.

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Kassel. Dabei habe es auch einen erneuten Corona-Ausbruch unter Bewohnern gegeben, die zuvor in andere Einrichtungen verlegt worden waren. Diese seien nun in die Flüchtlingsunterkunft zurückgebracht worden.

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Ursprünglich waren 109 von 301 Bewohnern der Erstaufnahme in Kassel-Niederzwehren positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden. Nach Kritik an der Unterbringung der Flüchtlinge durch Mediziner vor Ort verlegte das Regierungspräsidium 86 Menschen vorübergehend in andere isolierte Gebäude in Stadt und Landkreis Kassel. Eine zweite Testreihe ergab aber: Unter den verlegten Bewohnern sind 26 infiziert. Auch in der Erstaufnahme ergaben Tests neue Infektionen bei vier Bewohnern und einem Mitarbeiter.

"Eine Rückverlegung der jetzt positiv Getesteten kann deshalb erfolgen, weil dadurch keine neuen Infektionsketten entstehen können", sagte Manfred Becker, der zuständige Abteilungsleiter im Regierungspräsidium Gießen. Die Personen verblieben in der ohnehin schon bestehenden Infektionsgruppe, da das Gebäude weiterhin unter Quarantäne stehe. Der Corona-Ausbruch in der Flüchtlingsunterkunft hatte Kassel vergangene Woche in kurzer Zeit in die höchste Corona-Risikostufe des Landes Hessen katapultiert. Am Freitag lag die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen bei 80,52.

dpa

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