Prozesse

Mann nach grundloser Messerattacke vor Gericht

Handschellen sind an einem Gürtel eines Justizvollzugsbeamten befestigt.

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Frankfurt/Main. Das 29-jährige Opfer musste nach dem Vorfall im Oktober vergangenen Jahres mehrere Tage mit einer schweren Lungenverletzung ins Krankenhaus.

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Während der Angeklagte zu der Messerattacke am ersten Verhandlungstag nichts sagte, räumte er zwei weitere Vorwürfe der Anklage ein. Im Januar vergangenen Jahres war er messerschwingend durch den Hauptbahnhof gelaufen und hatte sich einer polizeilichen Überprüfung erheblich widersetzt. Zu einem ähnlichen Vorfall kam es im Mai in einer U-Bahn-Station in Frankfurt-Bockenheim. Auf dem Polizeirevier beleidigte und bedrohte der Mann mehrere Stunden lang die Beamten.

Alkohol- oder Drogenkonsum spielten mehreren Zeugenaussagen zufolge jeweils keine Rolle. Kurz nach der letzten Tat war der Mann kurzzeitig in eine Psychiatrie gebracht worden, wo jedoch keine Anzeichen für eine Krankheit festgestellt werden konnten. Gleichwohl soll in dem bislang auf fünf Verhandlungstage terminierten Prozess ein psychiatrischer Gutachter gehört werden.

© dpa-infocom, dpa:210825-99-965062/2

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dpa

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