Prozesse

Mann nach Ausstieg aus Whatsapp-Gruppe bedroht: Prozessstart

Eine Statue der Justitia hält eine Waage und ein Schwert in der Hand.

Eine Statue der Justitia hält eine Waage und ein Schwert in der Hand.

Darmstadt. Sie sollen im Juli 2020 einen 22-Jährigen aus Seligenstadt von seinem Arbeitsplatz bei Darmstadt nach Frankfurt gebracht, bedroht und von ihm 3000 Euro verlangt haben, weil er aus einer Whatsapp-Gruppe von Rockern ausgestiegen sein soll.

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Am ersten Prozesstag vor der Jugendkammer gab der 22-Jährige am Mittwoch an, von einem Angeklagten entführt und von diesem sowie dem 22-Jährigen bedroht worden zu sein. Er bestritt, Mitglied einer Rockergruppe gewesen zu sein. Die Entführung soll sich abgespielt haben, kurz bevor der Geschädigte gegen 22 Uhr seine Schicht in einem Schnellimbiss an der Autobahnraststätte Gräfenhausen-West in Südhessen antreten wollte.

Der 22 Jahre alte Angeklagte erklärte über seinen Anwalt, er sei bei einer "Pseudo-Rocker-Gruppe" dabei gewesen. Er habe wegen des Austritts des Geschädigten Ärger mit dem Präsidenten der Gruppe gehabt und habe das regeln sollen. Die beiden anderen Angeklagten kündigten für den nächsten Verhandlungstag am 17. August Einlassungen zur Sache an.

© dpa-infocom, dpa:210810-99-794667/4

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dpa

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