Luftverkehr

Luftretter zuletzt weniger unterwegs: Einsatzzahlen 2019

Ein Rettungshelikopter der ADAC steht vor einem Hangar.

Ein Rettungshelikopter der ADAC steht vor einem Hangar.

Fulda/Frankfurt/Gießen. An den vier Rettungshubschrauber-Orten verringerten sich die Einsätze von 5426 im Jahr 2018 auf 5334 im vergangenen Jahr. Die Differenz bewege sich mit 1,7 Prozent aber durchaus im Bereich statistischer Schwankungen, erklärte das RP. Es ist die Aufsichtsbehörde für die Luftrettung in Hessen

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In Hessen gibt es je einen Rettungshubschrauber-Standort in Frankfurt, Fulda und Kassel sowie am Standort Gießen ein Intensivtransporthubschrauber-System. Pro Standort steht eine Maschine zur Verfügung. Für den Intensivtransport ist neben dem Standort Gießen bei Bedarf noch eine weitere Maschine in Reichelsheim (Wetterau) zeitweise (9.00 bis 21.00 Uhr) verfügbar, wie das RP Gießen auflistete.

Leicht gestiegen sind die Einsätze in Gießen (von 1811 auf 1832) und in Kassel (von 1168 auf 1199). Deutlich gesunken sind die Einsätze in Frankfurt (von 1142 auf 1002), wie das RP mitteilte. In Fulda am Standort des ADAC-Hubschraubers wurden auch weniger Einsätze verzeichnet (von 1305 auf 1266), wie der Verband mitteilte.

Der Rettungshubschrauber namens "Christoph 28" ist am Klinikum Fulda stationiert. Sein Einsatzradius umfasst etwa 70 Kilometer. Seine Einsatzorte lagen im Jahr 2019 in Hessen (80 Prozent), Bayern (12,8 Prozent), Thüringen (6,7 Prozent), Niedersachsen (0,2 Prozent) und Baden-Württemberg (0,1 Prozent). Einsatzgrund Nummer eins waren Unfälle (33 Prozent), gefolgt von Herz-Kreislauf-Notfällen (25 Prozent) sowie neurologischen Notfällen (15 Prozent).

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dpa

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