Prozesse

Lebensgefährliche Attacke mit Flaschenhals: Drei Jahre Haft

Auf einem Tisch in einem Gerichtssaal liegt ein Richterhammer aus Holz, darunter eine Richterrobe.

Auf einem Tisch in einem Gerichtssaal liegt ein Richterhammer aus Holz, darunter eine Richterrobe.

Frankfurt/Main. Die Richter gingen von versuchtem Totschlag aus. Die beiden 21 und 25 Jahre alten Mitangeklagten erhielten Bewährungsstrafen von zehn und acht Monaten wegen gefährlicher Körperverletzung. Die Flaschenattacke, die bei dem 26 Jahre alten Opfer lebensgefährliche Verletzungen nach sich zog, sei ihnen nicht zuzurechnen. Sie hatten das Opfer aber geschlagen und getreten.

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Die Männer waren nach einem mehrstündigen Aufenthalt im Vergnügungsviertel Alt-Sachsenhausen mit dem Opfer an einer Bushaltestelle aneinander geraten. Die Hintergründe des Streits blieben trotz einer umfangreichen Beweisaufnahme ungeklärt. Nach den Tritten und Schlägen griff der 19-jährige Inder schließlich nach der leeren Bierflasche, brach den Hals ab und drückte ihn mit voller Wucht gegen die Kehle des Opfers. Der 26-Jährige musste mit enormem Blutverlust ins Krankenhaus gebracht werden. Vor Gericht hatte der Angeklagte lediglich die Schläge und Tritte eingeräumt. Mehrere Zeugen aber machten ihn als den Angreifer mit der Flasche aus. Laut Urteil handelte er zumindest mit bedingtem Tötungsvorsatz.

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

dpa

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