Soziales

Landeswohlfahrtsverband rechnet mit steigenden Ausgaben

Kassel. Gründe dafür seien unter anderem steigende Fallzahlen in der Eingliederungshilfe, höhere Aufwendungen durch Corona und Tarifsteigerungen in den Einrichtungen der Behindertenhilfe.

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Allein im Bereich der Eingliederungshilfe und der überörtlichen Sozialhilfe geht der LWV demnach von einer Steigerung der Fallzahlen von mehr als 1500 auf insgesamt 78 840 aus. "So nimmt insbesondere die Zahl der psychisch kranken und seelisch behinderten Menschen, die Unterstützung beim Wohnen und/oder bei der Arbeit brauchen, weiter zu. Insgesamt benötigen die behinderten Menschen aufgrund höheren Alters und fortschreitender Erkrankungen mehr Unterstützung", erklärte der Verband, der als überörtlicher Sozialhilfeträger fungiert. Die Corona-Pandemie habe bereits jetzt neben steigenden Fallzahlen auch höhere durchschnittliche Betreuungskosten in der Eingliederungshilfe zur Folge, da sie eine engmaschigere Betreuung erfordert habe.

Finanziert wird der LWV zu einem großen Teil durch die 21 hessischen Landkreise und fünf kreisfreien Städte. Sie sollen laut Prognose im kommenden Jahr 1,581 Milliarden Euro Verbandsumlage aufbringen. Das seien 141,5 Millionen Euro mehr als im laufenden Jahr.

© dpa-infocom, dpa:210714-99-380684/2

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dpa

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