Gesundheit

Land fördert Ausbau von Frankfurter Drogenhilfeangeboten

Frankfurt/Main (dpa/lhe). Das Land Hessen beteiligt sich erstmals mit mehr als 900.000 Euro an den Drogenhilfeangeboten im Frankfurter Bahnhofsviertel. Mit diesen Mitteln, die Teil des am Mittwoch beschlossenen Haushalts waren, trägt es zum Ausbau von Hilfsangeboten für Drogenkranke bei, die bisher die Stadt alleine trug, so eine Sprecherin des Gesundheitsdezernats am Donnerstag.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Marcus Bocklet, sozialpolitischer Sprecher der grünen Landtagsfraktion, der den Haushaltsantrag in den Landtag eingebracht hatte, verwies am Donnerstag darauf, dass mehr als 56 Prozent der Nutzer der Hilfsangebote nicht aus Frankfurt, sondern aus dem Umland stammen. «Wir können Frankfurt nicht alleine lassen, wenn sie für das Rhein-Main-Gebiet, ja für ganz Hessen Drogenhilfeangebote anbietet», sagte er. «Ich hoffe, dass es damit einfacher wird, die komplexen Probleme des Viertels anzugehen.»

«Mit diesem Geld können wir trotz angespannter Haushaltslage drei wichtige niedrigschwellige Angebote deutlich ausbauen», sagte der Frankfurter Gesundheitsdezernent Stefan Majer (Grüne). So solle ein Streetwork-Projekt personell aufgestockt werden. Das Nachtcafé könne zusätzlich auch tagsüber geöffnet werden. Zudem soll die während der Coronapandemie eingeführte humanitäre Sprechstunde und Substitution für Nicht-Versicherte dauerhaft eingerichtet werden.

© dpa-infocom, dpa:230126-99-368872/2

Mehr aus Hessen

 
 
 
 
 
Anzeige
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Verwandte Themen

Letzte Meldungen

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Spiele entdecken