Tiere

Kronberger Hirsche in Israel wohlauf

Ein Mesopotamischer Damhirsch geht im Opel-Zoo in Kronberg über eine Wiese.

Ein Mesopotamischer Damhirsch geht im Opel-Zoo in Kronberg über eine Wiese.

Jerusalem/Kronberg. "Wir sind sehr froh über diese Zusammenarbeit", betont Nili Avni-Magen, Tierärztin des Zoos in Jerusalem und dort verantwortliche für ein Auswilderungsprojekt. Mittlerweile sind mehr als 100 im Zoo gezüchtete Hirsche in den Bergen rund um Jerusalem in einem Naturschutzgebiet in die Freiheit entlassen worden.

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Mesopotamische Damhirsche gelten als stark gefährdet. Der Jerusalemer Zoo und die israelische Naturschutzbehörde arbeiten daran, die Art wieder in Israel heimisch zu machen.

Die beiden Kronberger Hirsche bleiben allerdings zu Zuchtzwecken im Zoo in Jerusalem. "Sie sind noch jung - wir versprechen uns, dass sie uns über Jahre Nachwuchs für das Projekt bescheren" sagt Avni-Magen über die "Mesos", wie sie im Kronberger Zoo liebevoll bezeichnet werden.

Denn die Hirsche, für den Laien nicht unbedingt von heimischem Damwild unterscheidbar, sind eng mit der Geschichte des Opel-Zoos verbunden: Zoogründer Georg von Opel finanzierte in den 50er und 60er Jahren Expeditionen in den heutigen Iran. Dabei wurden drei Mesopotamische Damhirsche in den Opel-Zoo gebracht. Alle heute in Europa in Zoos lebenden Hirsche dieser Art stammen nach Angaben einer Sprecherin von diesen Tieren ab.

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© dpa-infocom, dpa:210925-99-353074/2

dpa

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