Natur

"Kalt erwischt": Zugvögel im frostigen Hessen

Kraniche sind auf einem eingeschneiten Acker auf Futtersuche.

Kraniche sind auf einem eingeschneiten Acker auf Futtersuche.

Frankfurt/Main. Denn für manche Arten kann dem Experten zufolge in verschneiten Regionen das Futter knapp werden. Gerade Vögel, die ihre Nahrung am Boden suchten, seien betroffen. Die Kälte mache den Tieren dagegen wenig aus. "Durch ihr Gefieder sind sie hervorragend isoliert."

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Verschiedene Zugvogelarten sind bereits zurück in Hessen. Sie seien vor der Kälte- und Schneefront angekommen, erklärte Hormann. Beobachtet hat er unter anderem Feldlerchen, Bachstelzen sowie Kraniche. Eine Reaktion der großen Zugvögel mit den charakteristischen Trompeten auf den Wintereinbruch sei die "Kälteflucht". Die Kraniche fliegen dann wieder ein Stück Richtung Süden und in schneefreie Regionen, wo Nahrung für sie besser verfügbar ist, wie der Experte erläutert. Das Hin- und Herziehen bedeute einen riesigen Energieverlust, sei für fitte und gut genährte Vögel aber zu schaffen.

Vogelarten, die auch im Winter hier bleiben, sind an die kalte Jahreszeit angepasst, sagte Hormann weiter. Der Mensch kann ihnen aber helfen - beispielsweise durch naturnahe Gärten, in denen sie leichter Nahrung finden.

© dpa-infocom, dpa:210211-99-391249/2

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dpa

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