Extremismus

IS-Rückkehrer: Traumatisierte Kinder eigene Herausforderung

Der hessische Innenminister Peter Beuth (CDU) kommt zu seiner Sitzung.

Der hessische Innenminister Peter Beuth (CDU) kommt zu seiner Sitzung.

Frankfurt/Main/Wiesbaden. "Um traumatisierte Kinder müssen wir uns in einer besonderen Form kümmern", sagte Innenminister Peter Beuth (CDU) mit Blick auf die Kinder von IS-Kämpfern, die entweder als kleine Kinder in die Kampfgebiete gelangt waren oder dort geboren wurden. "Sie haben in einem ideologischen Wahn gelebt und nur Elend und Krieg gesehen", sagte Beuth.

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Beim Hessischen Landeskriminalamt (LKA) seien mit Unterstützung des Bundes zwei zusätzliche Stellen für das Projekt "Rückkehrkoordinierung" geschaffen worden, um die Fälle ganzheitlich zu betreuen. "So wird zum Beispiel, bevor ein Kind hierher zurückkommt, sichergestellt, dass alle Beteiligten informiert sind", erläuterte Beuth.

Das Modellprojekt "Rückkehrkoordination" ist die zentrale Koordinierungsstelle in Hessen für Rückkehrer. Es kümmert sich um diejenigen, die nicht wegen der Beteiligung an Kriegshandlungen ein Fall für die Justiz sind - vor allem Frauen und Kinder, die noch im früheren Kriegsgebiet in Haft oder Gewahrsam sind. Die Zahl dieser Menschen wird auf einen "niedrigen zweistelligen Bereich" geschätzt.

dpa

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