Regierung

Impfzentren schließen nach Millionen von verspritzten Dosen

Eine Spritze mit einem Impfstoff.

Eine Spritze mit einem Impfstoff.

Frankfurt/Main. Impfungen würden dann überwiegend von mobilen Impfteams und niedergelassen Ärztinnen und Ärzten übernommen.

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In Frankfurt werde das Impfzentrum jedoch in kleinerer Form erhalten bleiben, sagte der Leiter des Gesundheitsamts, Peter Tinnemann. An anderen Standorten wie Gießen, Fulda und Darmstadt hingegen werden die Einrichtungen schließen und die Gemeinden künftig insbesondere auf mobile Impfteams setzen, wie Anfragen bei den Städten ergaben.

"Die Impfzentren waren insbesondere zu Beginn der Pandemie unerlässliche Anlaufstelle für den verlässlichen Schutz vor dem Corona-Virus", unterstrich das Innenministerium. Das Ziel der hessischen Impfkampagne, möglichst schnell viele Menschen mit einer Impfung zu versorgen, sei nun allerdings erreicht. Für den Betrieb der 28 Impfzentren sind laut Ministerium monatlich Kosten in Höhe von insgesamt 50,4 Millionen Euro entstanden.

Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) begrüßt die Schließung der Impfzentren, wie Sprecher Karl Matthias Roth sagte. Die KV hatte das hessische Impf-Management etwa wegen zu hoher Kosten kritisiert.

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© dpa-infocom, dpa:210920-99-283667/2

dpa

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