Gesundheit

Impfzentren melden vermehrt Absage von vereinbarten Terminen

Ein Mitarbeiter vom Impfzentrum hält eine Spritze mit dem Covid-19-Impfstoff in der Hand.

Ein Mitarbeiter vom Impfzentrum hält eine Spritze mit dem Covid-19-Impfstoff in der Hand.

Wiesbaden. Dennoch habe in der Regel kein Impfstoff aufgrund des kurzfristigen Nicht-Erscheinens der Bürger ungenutzt entsorgt werden müssen.

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Es würden vor Ort in den Zentren nur so viele Injektionsfläschchen vorbereitet, wie auch perspektivisch tatsächlich genutzt werden können, erklärte das Ministerium. Fälle von Impfstoffvernichtung aufgrund überzähliger Dosen, die nicht geimpft werden konnten, seien dem Land aktuell nicht bekannt. Bislang hätten in den Impfzentren Dosen nur in Einzelfällen nicht genutzt werden können. Hintergrund waren den Angaben zufolge hauptsächlich verunreinigte Chargen.

Die hessische Landesregierung hat per Kabinettsbeschluss die Schließung der 28 Impfzentren im Land für Ende September 2021 festgelegt. Damit sei bis zum letzten Tag der Betrieb sichergestellt und garantiert, dass die nachfrageabhängigen Bedarfe vollständig abgedeckt werden können. Wer seine Erstimpfung in einem hessischen Impfzentrum bekommt, wird laut Ministerium auch seine Zweitimpfung dort erhalten.

Um das Impftempo wieder zu erhöhen, werden in den Impfzentren derzeit verstärkt Sonderimpfaktionen durchgeführt. Es werde beispielsweise in Gießen Studierenden an der Universität oder in Frankfurt Fußballfans vor dem Stadion ein Angebot unterbreitet. Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) ist aber gegen Belohnungen für Menschen, die sich impfen lassen.

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Seit Mitte Juli bietet das Land nach eigenen Angaben auch ein neues Angebot für kurzfristige Impftermine innerhalb von vier Tagen in den Impfzentren über das zentrale Terminvergabeportal des Landes an. Derzeit würden im Durchschnitt etwa 20.000 Menschen täglich in Impfzentren geimpft. Dabei überwiege aktuell der Anteil der Zweitimpfungen.

© dpa-infocom, dpa:210722-99-471794/2

dpa

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