Agrar

Hinz: Noch viele Fragen zur neuen Düngeverordnung offen

Wiesbaden. Es seien noch viele Fragen zur neuen Düngeverordnung offen, erklärte die Grünen-Politikerin vor einem Sondertreffen der Agrarministerkonferenz am (heutigen) Donnerstag in Berlin. Es sei wichtig, dass die gefährdeten Gebiete landesweit einheitlich und fristgerecht ausgewiesen werden können. "Den Ländern bleibt nach Verkündung der neuen Düngeverordnung nur sechs Monate Zeit dafür", mahnte Hinz.

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Die Änderung der Düngeverordnung sei notwendig, um dem Umweltschutz besser Rechnung zu tragen. "Die Bundesregierung hat in den zurückliegenden Jahren die Chance vertan, das Düngerecht umweltverträglich weiterzuentwickeln", kritisierte die Ministerin. "Nun muss sie sich nach den Vorgaben der EU-Kommission richten, um hohe Strafzahlungen abzuwenden." Die Planungssicherheit für die Landwirte bleibe auf der Strecke.

Die EU-Kommission hatte Deutschland wegen zu hoher Nitratwerte im Grundwasser verklagt und 2018 Recht bekommen. Deshalb muss die Bundesregierung zusätzliche Düngebeschränkungen beschließen. Es geht insbesondere darum, in besonders belasteten Gebieten den Einsatz von Dünger wie etwa Gülle zu reduzieren. Die Verschärfungen sind umstritten. Viele Landwirte befürchten erhebliche Ertragseinbußen.

dpa

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