Kriminalität

Hilfsfonds für Opfer von schwerer Gewalt und Terror

Eine Frau geht vor Porträts von Opfern des Anschlags von Hanau entlang.

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Wiesbaden. Der Opferfonds soll pro Haushaltsjahr mit zwei Millionen Euro ausgestattet werden.

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Gemeinsames Ziel sei es, dass Opfer von extremistischer Gewalt und von Terror schnell und unbürokratisch Hilfe und Unterstützungsangebote erhalten und aktiv auf die Betroffenen zugegangen werde. Der rechtsterroristische Anschlag von Hanau, der Mord an dem Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke oder die Amokfahrt von Volkmarsen seien der Anlass gewesen, das hessische Opferschutzangebot mit dem Fonds zu erweitern.

Die Zuwendung aus dem Fonds soll in der Regel 10.000 Euro betragen, erklärten die Fraktionen. In besonderen Härtefällen etwa bei Todesfällen nach Terroranschlägen oder Attentaten könne eine Zuwendung an die Angehörigen der Opfer in Höhe von bis zu 100.000 Euro erbracht werden. Über die Gewährung von Leistungen aus dem Opferfonds werde der elfköpfige Opferfondsbeirat nach von ihm festzulegenden Richtlinien und Verfahrenskriterien entscheiden.

© dpa-infocom, dpa:210706-99-278769/3

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dpa

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