Gesundheit

Hessen "gut aufgestellt" für Coronavirus

René Gottschalk, Leiter des Gesundheitsamtes Frankfurt.

René Gottschalk, Leiter des Gesundheitsamtes Frankfurt.

Frankfurt/Main. Der Leiter des Gesundheitsamts, René Gottschalk, erwartet "Einzelfälle, aber keine Ausbreitung". Staatssekretärin Anne Janz (Grüne) sagte, Hessen und die Bundesrepublik seien gut aufgestellt: "Wir werden alles tun, damit sich das Virus in der Bundesrepublik nicht weiter ausbreitet."

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Wie viele Verdachtsfälle es bislang in Hessen gab, ist unklar. Potenziell erkrankt könnten nur Menschen sein, die in den vergangenen zwei Wochen in der betroffenen Region in China waren und nun krank sind. In Frankfurt gab es laut Gesundheitsamt bis Mittwochmittag neun solcher "Abklärungsfälle" - alle Patienten hatten aber andere Infektionskrankheiten. Ein Nachweis dauert laut Uni-Klinik nur vier bis fünf Stunden.

Falls es beispielsweise in einem Flugzeug aus China einen Verdachtsfall gebe, würde die Person direkt vom Flughafen in Quarantäne gebracht, sagte Gottschalk.

In Deutschland sind vier Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. Dabei handelt es sich um Mitarbeiter des bayerischen Autozulieferers Webasto, die sich am Firmensitz in Gauting nahe München angesteckt hatten. Dort hatte eine aus China angereiste Kollegin, die mit dem Virus infiziert war, an einer Schulung teilgenommen. Sie hatte sich bei ihren Eltern in der schwer betroffenen chinesischen Metropole Wuhan angesteckt. Weltweit sind mittlerweile mehr als 6000 Patienten registriert. Die Gesamtzahl der Todesfälle in China ist auf 132 gestiegen.

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dpa

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