Gesundheit

Hessen ändert Impfpraxis beim Wirkstoff von Astrazeneca

Eine Ampulle des Corona-Impfstoffs des Pharmakonzerns Astrazeneca.

Eine Ampulle des Corona-Impfstoffs des Pharmakonzerns Astrazeneca.

Wiesbaden. Das teilte das Sozialministerium am Freitag in Wiesbaden mit. Die Expertenkommission hatte am Donnerstag mitgeteilt, dass Menschen, die eine erste Dosis des Corona-Impfstoffs von Astrazeneca erhalten haben, künftig unabhängig vom Alter als zweite Spritze einen mRNA-Impfstoff wie den von Biontech oder Moderna erhalten sollen.

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Diese sogenannte "Kreuzimpfung" soll nach aktuellen Studien besser gegen die Delta-Variante des Coronavirus schützen, wie das Ministerium erläuterte. Dies bedeute, dass alle Bürgerinnen und Bürger, die in einem hessischen Impfzentrum eine Erstimpfung mit Astrazeneca erhalten haben, ab sofort ihre Zweitimpfung entweder mit dem Vakzin von Biontech oder Moderna erhalten können.

Wer trotz der Empfehlung seine Impfserie mit Astrazeneca abschließen möchte, könne dies weiterhin tun, erklärte das Ministerium. Für den laufenden Monat seien noch rund 200 000 Zweitimpfungstermine mit dem Wirkstoff von Astrazeneca vorgesehen gewesen. "Wer ab sofort eine Erstimpfung mit Astrazeneca in einem hessischen Impfzentrum erhält, wird standardmäßig den Zweittermin in neun Wochen mit einem mRNA-Wirkstoff entweder von Moderna oder Biontech erhalten", hieß es weiter.

© dpa-infocom, dpa:210702-99-238233/2

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dpa

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