Prozesse

Handel mit gefälschter Babymilch: 12.000 Euro Strafe

Frankfurt/Main. Ursprünglich hatte die Staatsanwaltschaft dem Angeklagten Betrug zur Last gelegt. (Aktenzeichen 7460 Js 255252/17). Das Pulver hat keine gesundheitlichen Schäden hinterlassen, weil es schließlich nicht an Verbraucher verkauft wurde.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Der Kaufmann hatte die 22 Paletten mit 9900 Packungen Milchpulver 2017 für 90.000 Euro in Polen erworben und für 110.000 Euro in Deutschland weiterverkauft - via Internethandel. Beim Einkauf überzeugte er sich offenbar nicht davon, ob in den mit dem Schriftzug eines Markenherstellers versehenen Packungen tatsächlich das Milchpulver war.

Laut Anklage handelte es sich um eine "zum Verzehr ungeeignete" Mischung aus weißem Pulver und schwarzen Körnern. Der Käufer, der es von dem 43-Jährigen erwarb, bemerkte dies - und verkaufte das Pulver schließlich nicht.

Der 43-jährige Kaufmann gab vor Gericht an, von der Fälschung nichts gewusst zu haben. Weil Gericht und Staatsanwaltschaft Zweifel hegten, ihm einen Vorsatz nachweisen zu können, entschied man sich schließlich zur Einstellung des Verfahrens.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

© dpa-infocom, dpa:210823-99-939930/2

dpa

Anzeige
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Letzte Meldungen

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Spiele entdecken