Extremismus

Hanauer Anschlag: Kerzen und stilles Gedenken an Tatorten

Eine Frau gedenkt der Opfer des Hanauer Anschlags am Heumarkt nahe einem der Tatorte.

Eine Frau gedenkt der Opfer des Hanauer Anschlags am Heumarkt nahe einem der Tatorte.

Hanau. In stillem Gedenken versammelten sie sich am Freitagabend genau zu den Uhrzeiten, als der Attentäter am 19. Februar 2020 die Schüsse in der Innenstadt und kurz darauf im Stadtteil Kesselstadt abgegeben hatte. Auch Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) kam zu dem Tatort in der Hanauer Innenstadt und zündete an einer Gedenktafel mit Bildern der Toten eine Kerze an. Er sprach auch mit Mitgliedern der "Initiative 19. Februar Hanau", in der sich mehrere Angehörige zusammengeschlossen hatten.

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Zuvor war in einer Veranstaltung in Hanau mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier der Toten gedacht worden. Die Tat hatte nicht nur in Deutschland großes Entsetzen ausgelöst. Der Attentäter hatte vor einem Jahr zuerst in einem Ausgehviertel um sich geschossen, bevor er weiter in den Stadtteil fuhr, in dem er auch wohnte. Dort erschoss er an und in einem Kiosk weitere Menschen. Den bisherigen Ermittlungen zufolge tötete er auch seine Mutter, bevor er sich selbst erschoss.

© dpa-infocom, dpa:210219-99-516391/3

dpa

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