Prozesse

Haftstrafen gegen mutmaßliches Salafisten-Trio beantragt

Eine modellhafte Nachbildung der Justitia steht neben einem Holzhammer und einem Aktenstapel.

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Frankfurt/Main. Bei einem 32 Jahre alten dritten Angeklagten hielt die Staatsanwaltschaft eine Bewährungsstrafe von zwei Jahren für ausreichend. Die Verteidiger verlangten für alle drei Männer Bewährungsstrafen. Die Staatsschutzkammer will am 26. Oktober das Urteil verkünden.

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Die 32 Jahre alten Zwillingsbrüder aus Wiesbaden und Frankfurt sowie der 22 Jahre alte Offenbacher - alle drei sind deutsche Staatsangehörige - hatten sich seit Mai dieses Jahres wegen Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat vor Gericht zu verantworten. Laut Staatsanwaltschaft ließ sich dieser Vorwurf allerdings nicht aufrechterhalten, weil es nur zu einem "untauglichen Versuch" gekommen sei, mit 1600 Euro vom Jobcenter ein Kalaschnikow-Gewehr zu erwerben. Laut Anklage planten die Männer Selbstmordanschläge auf größere Menschengruppen sowie auf Polizeibeamte. Vor Gericht hatten sie weitgehend die Taten gestanden. Einer der Zwillinge wurde von der Untersuchungshaft verschont.

dpa

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