Kriminalität

Gutachter über Hanau-Attentäter: Geisteskranker Fanatiker

Karlsruhe. Die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe, die die Ermittlungen zu dem Anschlag leitet, hatte das Gutachten bei dem forensischen Psychiater Henning Saß in Auftrag gegeben. Die Informationen wurden der Deutschen Presse-Agentur bestätigt.

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Tobias R. hatte am 19. Februar im hessischen Hanau neun Menschen mit ausländischen Wurzeln erschossen. Später wurden der 43-Jährige und seine Mutter tot in ihrer Wohnung gefunden. Vor der Tat hatte er Pamphlete und Videos mit abstrusen Verschwörungstheorien und rassistischen Ansichten im Internet veröffentlicht.

Laut "Spiegel" beschreibt Saß die Gedankenwelt des Attentäters als "eigentümliche Amalgamierung", bei der "krankheitsbedingte Fantasien" und "politisch-ideologischer Fanatismus" untrennbar verwoben gewesen seien. R. sei in seiner Fähigkeit, "sich reflektierend mit der eigenen, krankhaft verformten Weltsicht" auseinanderzusetzen, massiv eingeschränkt gewesen. Trotz eingeschränkter Steuerungsfähigkeit habe er die rassistischen Morde jedoch planvoll vorbereitet.

dpa

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